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Wenn , konkret auf , nun auch das bei einem Beitrag trifft, und das auch der Redakteur Peter Weber kritisiert, gibt das hoffentlich einigen zu denken, die bisher Zensur für legitim bzw. im Namen der "guten Sache" als angemessen gesehen haben.

reitschuster.de/post/youtube-z

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@ulintl @m0urs Richtig und wahr ist nur, was Herr Drosten, aber vor Allem Herr Lauterbach von sich geben. Wobei es bei letzterem ja echt grotesk wird. Während der Schreihals überall zu Wort kommt, wird sine Ex gekonnt und überall ignoriert, dabei ist sie selbst Epidemiologin und Virologin. Aber ihre Aussagen passen halt nicht.

@balouqlc @ulintl @m0urs Bei Herrn #lauterbach muss ich immer an zdf.de/comedy/die-anstalt/die- denken, wonach er noch vor einem Jahr genauso lautstark propagierte, dass wir viel zuviele Krankenhausbetten hätten und alles privatisiert gehört, um Kosten zu sparen (als ob nicht gerade für Notfallszenarien vorgesorgt werden muss und Vorstände und Aktionäre ihren Anteil am Kuchen haben wollen) - aber was stört mich mein Geschwätz von gestern.
Die Erklärungen zu Statistiken dort war auch aufschlussreich.

@balouqlc
>>dabei ist sie selbst Epidemiologin<<

Das selbst kannst du eigentlich streichen, denn das würde behaupten, dass Herr Lauterbach ebenfalls Epidemiologe ist - ist er aber nicht. Wird nur fälschlicherweise immer behauptet.
@ulintl @m0urs

@AnarchoFox @ulintl @m0urs Ich bin so schlecht im Recherchieren. Geb ich ehrlich zu, aber mir wurde gesagt, dass er das auch sei, und zwar auf meine Frage hin, was ihn denn zum Experten mache.

@balouqlc Ist tatsächlich falsch bzw nur die halbe Wahrheit. Lauterbach ist Gesundheitsökonom, seine Frau Epidemiologin. Er hat Health Policy & Management studiert - die Epidemiologie war zwar Teil des Studiums, doch in diesem Gebiet hat er nie einen Master abgeschlossen.

@ulintl @m0urs

@AnarchoFox @ulintl @m0urs Ui! Danke Dir vielmals für den Hinweis. Aber mit Verlaub: Gesundheitsökonom: Sollte man so was nicht verbieten? Ist für mich ein Widerspruch in sich.

@balouqlc @AnarchoFox @ulintl @m0urs

Was spricht gegen Gesundheitsökonomie? Man kann es auch die Lehre vom öffentlichen Gesundheitswesen nennen.

@AnarchoFox @balouqlc @ulintl @m0urs

Herr Lauterbach hat einen Abschluss in Humanmedizin und einen Master of Public Health, in dem Epidemiologie fester Bestandteil ist. Zudem hat er den Laden hier geleitet:
medfak.uni-koeln.de/forschung/

Mit anderen Worten: er ist Epidemiologe.

@GerryT Ein fortgeschrittener Kurs für Epidemiologie macht ihn nicht zu einem Epidemiologen (und genau das trifft auf seinen Studiengang zu). Deswegen hat er auch keinen Abschluss in Epidemiologie und selbst das Wikipedia bezeichnet ihn nicht als Epidemiologen.

@balouqlc @ulintl @m0urs

@AnarchoFox @balouqlc @ulintl @m0urs

Ja, das ist korrekt, wenn man nur den Titel betrachtet, also in seinem Fall Abschlüsse in Medizin (incl. Promotion) und Public Health. Im MPH ist Epidemiologie jedoch weit mehr als nur ein Kurs und seine Tätigkeit an der Uni Köln lässt auch auf hinreichende Kenntnise in Epi schließen.

@GerryT @AnarchoFox @balouqlc @ulintl Zerfleischt Euch doch nicht über Titel und sonstige Dinge Tatsache ist: In den Medien werden Meinungen oftmals sehr einseitig dargestellt und Drosten und Lauterbach sind da nur, weil am lautesten, die bekanntesten Beispiele Beide haben sicherlich in manchen Punkten Recht, in anderen aber auch unrecht. Abweichende Meinungen werden zwar nicht unbedingt zensiert, aber oft eben nicht publiziert. Das ist das, was ich den Medien ankreide.

@m0urs @GerryT @AnarchoFox @balouqlc
Das ist nicht nur konkret hier, sondern allgemein ein guter Rat.
Vor allem:
Ist es dieses Thema oder die Personen, über die hier der Disput herrscht, es wirklich Wert, sich zu zerfleischen?

@m0urs @balouqlc @ulintl
Danke. Ich würde allerdings nicht sagen, dass @AnarchoFox und ich uns zerfleischen. Es geht ja um relevante Fragen: Ist die Person das, was auf dem Schild steht? (z.B. Epidemiologe). Hat die Person das Wissen/Erfahrung zu dem, was auf dem Schild steht? (z.B. Fall Lauterbach).

Was wird übrigens in den Medien sehr einseitig dargestellt? Mit Nachrichten, Artikeln, Reportagen, etc. in mehreren (Qualitäts)medien/zeitungen bekommt man m.E. einen ausgewogenen Überblick.

@GerryT @m0urs @balouqlc @AnarchoFox
Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger der Meinungsfreiheit und bleibe das natürlich auch hier.
Aber das ist nicht mein Thema. Und wenn ihr diesen Disput fortführen wollt, dann bitte ich euch, das nicht mehr bei meinem Posting zu tun, sondern das in einem eigenen Thread zu tun.
Vielen Dank!

@balouqlc @m0urs
Dass kritischen Stimmen zur Corona-Politik massiv behindert werden dem stimme ich natürlich zu.
Die Quintessenz meines Postings geht darüber aber weit hinaus:
ist ein Bumerang. Und jeder, der glaubt, dass es immer nur "die Richtigen" und nie "die Falschen" trifft, der lebt nicht in der Realität - öffnet aber die Büchse der Pandora.

@ulintl Wenns auch mal den Staatsfunk trifft,der sich das nicht so ohne weiteres gefallen laesst,dann passiert da vielleicht mal was.Da koennte sich Google ein tolles Eigentor geschossen haben 🍿 Und auch aus anderen Gruenden werde ich nicht muede,es zu erwaehnen: Es gibt auch alternative Videoplattformen.Fangt an,sie zu nutzen!PeerTube ist werbefrei und trackingfrei und es gibt Instanzen,die auch kritisches Material erlauben (Vorsicht: Die Entscheidung liegt immer beim jeweiligen Admin,um sicher zu gehen am besten selbst hosten).Ich nutze Youtube schon allein aus Datenschutzgruenden nicht mehr.

@nipos Die Hoffnung habe ich auch!
Und: Ja, Peertube ist definitiv eine gute - und natürlich hier im Fediverse naheliegende - Alternative punkto Videoportalen.
Ich hoffe, dass jetzt doch endlich mehr Menschen einmal nachzudenken und zu handeln beginnen!
Möchte da auch einen Beitrag leisten und hoffe, dass ich Zeit finde, mich 2021 intensiver mit alternativen Video-Portalen zu beschäftigen und darüber zu berichten.

@ulintl ist doch nicht so schwehr zu verstehen: Das hat mit Zensur nichts zu tun.
Es ist das Recht dieser Walled Gardens, auf ihren Plattformen zu löschen was immer ihnen nicht passt und das zu zeigen was ihre Geschäfte fördert. Das sind keine demokratische Strukturen, waren sie nie, wollen sie nicht sein, die verdienen damit einfach nur Geld.
Wer dieses ungute, aber nachvollziehbare Prinzip nicht mag, der soll bitte endlich freie Alternativen nutzen, statt von Zensur zu faseln.

@wolf Das hat sogar sehr viel mit Zensur zu tun bzw. dem, was als Zensur wahr genommen wird.
Ich weiß nicht, was du beruflich machst und in welchem Umfeld du dich sonst bewegst.
Aber das für mich wahrscheinlich größte Grundproblem in unserer Gesellschaft sind Ignoranz und Lemminghaftigkeit.
Solange Youtube und Co funktionieren und dort Katzenvideos laufen ist für die meisten Bürger alles gut.
1/2

@wolf Erst wenn das Vertrauen einer kritischen Masse von Bürgern, z.B. durch Zensur, in die großen Plattformen erschüttert ist, dann gibt es die Chance, dass genügend Menschen 1) darüber nachzudenken beginnen und 2) hoffentlich auch sinnvolle Handlungen wie den Wechsel zu offenen/offeneren Plattformen setzen.
2/2

@ulintl was YouTube und co. machen is manipulativ und weder demokratisch noch sozial sinnvoll.
Aber es ist kein Geheimnis, dass SM schlicht Geld verdienen müssen. Etwas anderes zu erwarten ist naiv, dumm.
Wer das kritisiert darf halt das Zeug nicht nutzen und sollte auf die existierenden Alternativen setzen! Ja, das gilt auch und insbesondere für Multiplikatoren wie Medien, öffentl. Einrichtungen, Parteien und Prominente. Macht das halt, dann seid Ihr auch unabhängig von "Zensur".

@wolf Das ist grundsätzlich 100% richtig.
Haken: Bisher war und ist das mit dem Wechsel der Plattformen für fast alle Menschen reine Theorie.
Wenn du eine kritische Masse an Menschen erreichen willst, dann kommst du jetzt und wohl auch in absehbarer Zukunft leider kaum den den IT-Oligopolisten vorbei.
Dienste wie das Fediverse finde ich persönlich großartig - aber da wechselt so gut wie keiner hin. Und selbst die ganz wenigen, die z.B. von Twitter kommen hierher kommen, sind Karteileichen.
1/2

@wolf
ABER: Da Menschen fast immer nur bei großem Leidensdruck etwas verändern und dieser nun in immer mehr Themenfeldern durch offene oder verdeckte Zensur (z.B. Shadowbans) bis hin zu Sperrungen und Löschungen von Profilen tw. wegen Nichtigkeiten, dieser Druck immer größer wird, so könnte jetzt wirklich eine Wechselbewegung in Schwung kommen.
2/2

@ulintl im Übrigen gebe ich Dir recht -
Nur finde ich es bedenklich, wenn bei Nutzung der SM-Riesen von Zensur geplärrt wird. Zensur wäre es, wenn hoheitlich unterbunden würde, seine Meinung frei zu äußern. Das ist hier mitnichten der Fall. Niemand muss sich von GAFAM ausnutzen lassen. Auch wenn ich GAFAM für die zweitgrößte Bedrohung der Menschheit halte (neben der Klimazerstörung).

@wolf Sich auf Formalismus festzuhängen - auch wenn dieser eben rein formal richtig ist- ist sehr gefährlich, das kritisiere ich hart und weise das zurück!
Faktische Zensur wird nicht mehr nur von nicht-staatlichen Stellen gemacht, sondern das ist eine im Interesse von Staaten, jedenfalls teilweise von diesen sogar betriebene Umgehungskonstruktion, damit ja die formale Zensur umgangen wird - und Staaten formal aus dem Schneider sind.
zdnet.de/88322147/netzdg-priva

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